Konzeption

Sprachheilschule Celle – Sprachheilpädagogisches Förderzentrum

Zentrale Aufgabe ist die Rehabilitation von Kindern, die vorübergehend oder dauernd in ihrer Sprach- und Sprechfähigkeit beeinträchtigt sind.

Ziele der schulischen sprachheilpädagogischen Förderung:

  •  Erweiterung der den Spracherwerb und  Sprachgebrauch  bedingenden Fähigkeiten in den Bereichen :

    • Sensorik,  
    • Motorik, 
    • Kognition, 
    • Emotion,  
    • Sozialkompetenz.
  • Erweiterung der sprachlichen Fähigkeiten
  • Erweiterung der sozialen und kommunikativen Fähigkeiten
  • Aufarbeitung der psychosozialen Entwicklungsstörungen
    als Voraussetzung für ein situationsangemessenes,  erfolgreiches sprachliches Handeln.

Unterricht und Therapie:

  • Gruppen und Einzeltherapie
  • Unterricht in kleineren Lerngruppen (10 -15  Kinder pro Klasse)
  • an den Sprachbehinderungen ausgerichtete Didaktik und Methodik
  • geringerer Steigerungsgrad des Lernstoffes, dafür mehr Lernphasen mit angemessenen Pausen
  • Isolierung von Schwierigkeiten – sowohl im Kommunikations- als auch im Lernstoffbereich
  • Sprachhilfen im Unterricht
  • ( motorische Sprechhilfen, verstärktes Einüben von Satzmustern, Lehrer als sprachliches Vorbild usw. )
  • Unterricht vorwiegend durch Förderschullehrer
  • individuelle Hilfsmöglichkeiten und zusätzliche Lernprogramme
  • psychomotorische Behandlung
  • reizarme Lernzonen
  • zeitliche und räumliche Freiräume zum Lernen
  • mehr Zeit zum Lernen
  • Unterricht nach Grundschulrichtlinien

Durch die den gesamten Schulvormittag durchdringende ganzheitliche sprachheilpädagogische Arbeit können die umfassenden Beeinträchtigungen des Lern-, Leistungs-, Sozial- und Arbeitsverhaltens erfolgreicher abgebaut werden.

Schulversagen oder gar eine Lernbehinderung sollen verhindert werden, um eine Integration in Schule und Gesellschaft vorzubereiten und zu begleiten.